A.02.17.01 Encl 4 RD CCAN104 Letter City of Ansbach to BImA - 21JUN23.pdf
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- Solicitation number
- W912GB23Q0005
- Issued by
-
Department of the Army European Command
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This letter from the City of Ansbach to the Federal Real Estate Management Agency discusses a proposed remedial action at the Katterbach Kaserne military installation in Germany. The key details are as follows:
The letter provides feedback on a remedial design report submitted by AECOM to establish a hydraulic barrier to prevent further migration of PFAS-contaminated groundwater from the site. It supports the proposed extraction of contaminated water from monitoring wells via a pipeline to a treatment plant north of the former fire training area, where an ion exchange resin would be used to treat the water before discharge to Katterbach Creek. The letter outlines various technical requirements that must be addressed in the water rights permit application for this system, including discharge limits, additional monitoring wells, coordination with local authorities, and ensuring the flexibility to modify the system over time as needed. The remedial action aims to control further plume movement while long-term soil remediation is developed.
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Ansbach ist Mitglied der
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Joh.-Seb.-Bach-Platz 1 ⋅ 91522 Ansbach
Tel.0981/51-0 Vermittlung Fax 0981/51-303 (Sammelnummer)
Internet: http://www.ansbach.de zentrale e-mail: stadt@ansbach.de
Sprechzeiten
Montag 8-16 Uhr Dienstag 8-16 Uhr Mittwoch 8-12 Uhr Donnerstag 8-18 Uhr Freitag 8-15 Uhr
Vollzug der Bodenschutzgesetze;
Sanierungsplanung CCAN 104 DGE43T Errichtung der Abstromsicherung
Sehr geehrte Damen und Herren, mit Bericht der Fa. AECOM vom 23.02.2023 wurde die Sanierungsplanung (≙ Planung der Abstromsicherung) vorgelegt. Durch diese Sicherungsmaßnahme soll das Abströmen von mit PFAS belastetem Grundwasser aus dem Kasernengelände verhindert und eine weitere Ausbreitung der Schadstoffe unterbunden werden.
Zur Konzeptionierung der Abstromsicherung waren umfangreiche vorbereitende Untersuchungen am Standort CCAN 104 notwendig (Bohrung weiterer Grundwassermessstellen, Pumpversuche etc.). Im Wesentlichen wurden hiermit die in unserem Schreiben vom 04.03.2020 geforderten Maßnahmen umgesetzt.
Im Rahmen unserer gemeinsamen Besprechung am 09.05.2023 wurden die Ergebnisse diskutiert und offene Fragen beantwortet.
Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach hat zum Sanierungskonzept am 12.06.2023 seine Stellungnahme abgegeben.
Mit dem Vorschlag zur hydraulischen Abstromsicherung über die GWM 37 und GWM 70 sowie GWM 78A und sechs noch zu errichtende flache Messstellen besteht Einverständnis.
Das belastete Grundwasser soll aus diesen Brunnen gefördert und über eine noch zu verlegende unterirdische Leitung zur Sanierungsanlage gepumpt werden. Diese soll aus logistischen Gründen nördlich des ehemaligen Feuerlöschübungsplatzes errichtet werden.
Da es sich bei der Entnahme von Grundwasser und das Wiedereinleiten in ein Oberflächengewässer um Gewässerbenutzungen handelt, ist hierfür eine
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Umweltamt Nürnberger Str. 61 1.03 172-11
Ihr/e Ansprechpartner/in Telefon Fax e-mail Datum Frau Diezinger 51-447 51-1447 annegret.diezinger@ansbach.de 21.06.2023 wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich. Diese ist bei meinem Kollegen Herrn Neuhöfer (Tel: 0981/51-285, Thomas.Neuhoefer@ansbach.de) zu beantragen.
Folgendes ist bei der Erstellung des Wasserrechtsantrags neben den in der Sanierungsplanung vom 23.02.2023 bereits aufgeführten Punkten zu berücksichtigen:
- Das geförderte Grundwasser ist über eine Reinigungsanlage zu behandeln und kann anschließend über die Einleitstelle E4 in den Katterbach eingeleitet werden. Nach mündlicher Mitteilung im Rahmen des Besprechungstermins und dem zwischenzeitlich übermittelten Bericht zum Grundwasser Pilotversuch vom 31.05.2023 soll als Adsorptionsmedium ein Ionen Austauscherharz (Kunstharz) zum Einsatz kommen, da sich hier nach Durchführung von Feldversuchen die beste Reinigungsleistung abgezeichnet hat.
- Als Einleitgrenzwerte in das Oberflächengewässer (Katterbach) werden folgende Werte festgelegt:
0,02 µg/L für den Einzelstoff PFOS und 0,2 µg/L für PFAS (gesamt) Die Sanierungsanlage ist mindestens auf diese Anforderungen auszulegen.
- Sollte sich im Verlauf des Betriebs herausstellen, dass das gewählte Produkt nicht zur
Reinigung des belasteten Grundwassers geeignet ist und hierdurch die Einleitgrenzwerte nicht eingehalten werden können, ist kurzfristig auf ein anderes Adsorptionsmedium umzustellen.
- Mit dem vollkommenen Ausbau der zwei Entnahmegrundwassermessstellen GWM 37 und GWM 70 besteht Einverständnis (siehe Vorschlag AECOM).
- Die gesamte Maßnahme inkl. Entnahme aus den Grundwassermessstellen und
Einleitung in den Katterbach ist in einem Erläuterungsbericht als Bestandteil des Wasserrechtsantrags darzustellen. Hierin sind auch Aussagen zur Rückhaltung des abgereinigten Wassers und zur hydraulischen Leistungsfähigkeit des Katterbachs zu treffen.
- Lagepläne zur Abstromsicherung und zur Einleitung in den Katterbach über die
Einleitstelle E4 sind beizulegen.
- Die Einleitung aus der Abstromsicherung hat nach den vorhandenen
Niederschlagswasserbehandlungsanlagen zu erfolgen.
- Die zu erwartenden Entnahmemengen sind aufzuzeigen. Die Menge des abgereinigten
Wassers (Einleitung) ist in L/s, m³/d und m³/a anzugeben.
- Die vorstehenden fachlichen Anforderungen für die Einleitung des abgereinigten
Wassers in den Katterbach sind im Vorfeld (d. h. rechtzeitig vor Antragstellung) mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach, Herrn Scholz (0981/9503-312, Johannes.Scholz @wwa-an.bayern.de) abzustimmen.
- Die drei außerhalb des Kasernengeländes gelegenen Grundwassermessstellen GWM
01, GWM 02 und GWM 03 sind zwingend in das Monitoringprogramm aufzunehmen, da nur hierdurch das Ziel der Maßnahme (Verringerung/Verhinderung des Abstroms von belastetem Grundwasser vom Kasernengelände in den Außenbereich) kontrolliert werden kann.
mailto:Thomas.Neuhoefer@ansbach.de
- Im Entnahmebereich der GWM 37 ist eine zusätzliche Grundwassermessstelle (auf dem befestigten Parkplatz westlich des ehem. Feuerwehrübungsplatz und innerhalb der Katterbach Kaserne) entsprechend der E-Mail des Ingenieurbüro AECOM Deutschland GmbH vom 31.05.2023 zu errichten und in das Monitoringprogramm zu integrieren.
Hierdurch wird das Monitoringnetz verdichtet und der Entnahmebereich/Einflussbereich des Förderbrunnens GWM 37 genauer dokumentiert.
- Das System der Abstromsicherung ist so zu errichten, dass eine kurzfristige Integration von zusätzlichen Entnahmebrunnen bzw. Änderung der Entnahmebrunnen und -raten möglich ist.
Die Bohrungen für die sechs flachen Schichtwassermessstellen, die zusätzliche Monitoringmessstelle und für den Ausbau der GWM 37 sind bei meiner Kollegin Frau Sommerfeld (Tel: 0981/51-399, Stefanie.Sommerfeld@ansbach.de) anzuzeigen.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass die hydraulische Abstromsicherung eine vorgezogene Maßnahme (Sicherungsmaßnahme) darstellt, die die weitere Verbreitung der Schadstoffe unterbinden soll. Sie ersetzt keine Sanierung des Schadenszentrums bzw. der Schadstofffahne. Weitere Schritte zur Sanierung des Schadens (Bodensanierung etc.) sind zwingend erforderlich.
Herr Haas von der USAG Ansbach hat eine Ausfertigung dieses Schreibens zur Beachtung bzw. zur weiteren Veranlassung am 21.06.2021 per E-Mail erhalten.
Mit freundlichen Grüßen gez. Unterschrift
Diezinger mailto:Stefanie.Sommerfeld@ansbach.de
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Sprechzeiten
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Execution of the soil protection laws;
Remediation design CCAN104 GE43T Construction of the hydraulic barrier
Dear Sir or Madam, with the report of the company AECOM dated 23 Feb 2023 the remediation design (≙ de-sign of the hydraulic barrier) was submitted. This securing measure is intended to pre-vent the outflow of groundwater contaminated with PFAS from the installation and to pre-vent further spreading of the contaminants.
Extensive pre-design investigations at the site CCAN104 (drilling of further groundwater monitoring wells, pumping tests, etc.) were necessary for the conceptual design of the downstream protection. Essentially, the measures requested in our letter dated 04 March 2020 were hereby implemented.
During our joint meeting on 09 May 2023, the results were discussed and open questions were answered.
The Water Management Office Ansbach issued its expert opinion on the remediation concept on 12 June 2023.
There is agreement with the proposal for hydraulic containment via GWM 37 and GWM 70 as well as GWM 78A and six shallow monitoring wells yet to be constructed.
The contaminated groundwater is to be extracted from these wells and pumped to the re-mediation facility via an underground pipeline yet to be installed. For logistical reasons, this is to be constructed north of the former firefighting training area.
Since the extraction of groundwater and the discharge into surface water are considered uses of (ground)water bodies, a permit in accordance with the water law is required. This must be applied for through my colleague Mr. Neuhöfer (Tel: 0981/51-285, Thomas.Neuhoefer@ansbach.de).
Amt Dienstgebäude Zimmer Unser Zeichen Ihr Zeichen Ihre Nachricht Umweltamt Nürnberger Str. 61 1.03 172-11
Ihr/e Ansprechpartner/in Telefon Fax e-mail Datum Frau Diezinger 51-447 51-1447 annegret.diezinger@ansbach.de 21.06.2023 mailto:Thomas.Neuhoefer@ansbach.de
The following shall be considered for the application for the water right permit in addi-tion to the items already listed in the remedial design dated 02/23/2023:
- The extracted groundwater is to be treated via a purification system and can then be discharged into the Katterbach via discharge point E4. Based on verbal notification dur-ing the meeting and the report on the groundwater pilot test dated 31 May 2023 - which has been submitted in the meantime - an ion exchange resin (synthetic resin) is to be used as the adsorption medium, as this has shown the best purification performance upon conducting field tests.
- The following values are set as discharge limits into the surface water (Katterbach creek):
0,02 µg/L for the individual substance PFOS and 0,2 µg/L for PFAS (total) The treatment facility shall be designed in a manner to meet or outperform these re-quirements.
- Should it become apparent in the course of the operation that the selected medium is not suitable for the purification of the contaminated groundwater and that the discharge limits cannot be complied with as a result, a switch to a different adsorption medium must be made at short notice.
- There is agreement with the complete development (full screen) of the two groundwater extraction wells GWM 37 and GWM 70 (as per AECOM proposal).
- The entire measure, including the extraction from the groundwater wells and discharge into the Katterbach creek, is to be presented in an explanatory report as part of the wa-ter rights application. This must also include statements on the retention of the treated water and the hydraulic capacity of the Katterbach.
- Site plans for the hydraulic barrier system and for the discharge into the Katterbach creek via discharge point E4 shall be attached.
- The discharge of the treated water shall occur downstream of the existing stormwater treatment facilities [e.g. after the existing oil water separator].
- The expected extraction quantities are to be shown. The amount of treated water (dis-charge) is to be reported in L/s, m³/d and m³/a.
- The aforementioned technical requirements for the discharge of the treated water into the Katterbach must be coordinated in advance (i.e. in good time before the water rights application is submitted) with the Ansbach Water Management Office, Mr. Scholz (0981/9503-312, Johannes.Scholz@wwa-an.bayern.de).
- The three groundwater monitoring wells GWM 01, GWM 02 and GWM 03, which are lo-cated outside the installation, must be included in the monitoring program, as this is the only way to monitor the objective of the measure (reduction/prevention of the discharge of contaminated groundwater from the installation to the outside area).
- In the extraction area of GWM 37, one additional monitoring well is to be installed in ac-cordance with the e-mail from the engineering firm AECOM Deutschland GmbH dated May 31, 2023 (on the paved parking lot west of the former fire training area inside the
Katterbach Kaserne), and must be integrated into the monitoring program. This densi-fies the monitoring network and documents more precisely the cone of depression/influ-ence area of extraction well GWM 37.
- The hydraulic containment system by means of groundwater extraction shall be con-structed in a manner that allows for short-term integration of additional extraction wells or modification of extraction wells and rates.
The drillings for the six shallow monitoring wells for perched groundwater, the additional monitoring well near GWM37 and the drilling for the expansion of the filter screen of GWM 37 are to be reported to my colleague Ms. Sommerfeld (Tel: 0981/51-399, Stefanie.Sommerfeld@ansbach.de).
In conclusion, we would like to point out that the hydraulic barrier is considered an interim measure (securing measure), which is intended to prevent further spread of the contaminants. It does not replace the remediation of the source/center or the contaminant plume. Further steps to remediate the contamination (soil remedia-tion, etc.) are absolutely required.
Mr. Haas of USAG Ansbach received a copy of this letter by e-mail for his attention or further action on 06/21/2021.
With kind regards signed Signature
Diezinger mailto:Stefanie.Sommerfeld@ansbach.de
File details come from the government source that posted it. Updated .