Info-Flachglasfolien.pdf
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- Skylight Tinting CWA @ COB
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- PR16174246
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This document is a technical application guide and installation manual for BRUXSAFOL window films, a product of BRUXSAFOL Folien GmbH located in Hammelburg, Germany.
The manual provides comprehensive technical guidance on the application, installation, maintenance, and storage of window films designed for glass surfaces. Key application requirements include outdoor installation conditions (temperatures consistently above 8°C, minimal wind, no precipitation, frost-free nights) for exterior films, with all edges requiring sealing using specialized silicone or edge sealant. Films are offered in standard widths up to 152 cm with some products available in 183 cm width; larger glass dimensions require seamed installation. Installation involves surface preparation, application fluid mixing (BRUXSAFOL Applicator 2.0 or baby shampoo with distilled water), and squeegee techniques to remove application water and achieve proper adhesion. The document specifies required installation tools (Standard Handle, Blue Max squeegees) and detailed step-by-step application procedures including initial positioning, incremental squeegeeing in numbered sections, edge treatment, and final inspection. Edge sealing for exterior films requires silicone application after complete drying (approximately two hours), with coverage calculations provided in tabular format. Technical notes address glass breakage risk from thermal stress, expected product lifespan (interior films 15+ years; exterior AX+ films 8-15 years vertical, 5-10 years angled), water blister formation during curing, particle inclusions, and irisescent light effects. Storage requirements mandate controlled environments (10-35°C, maximum 60% humidity) with films stored horizontally in original packaging for up to two years; handling protocols emphasize core-only manipulation to prevent surface marking and proper rewinding techniques to avoid delamination.
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BRUXSAFOL Folien GmbH Thüringenstraße 2 97762 Hammelburg Tel. +49 97 32 / 78 73 - 0 info@bruxsafol.de www.bruxsafol.de
Anwendungstechnische Hinweise
Verlegehinweise Unsere Fensterfolien sind mit einem hochtransparenten Kle-ber ausgestattet und werden unter Verwendung einer Mon-tageflüssigkeit auf das Glas aufgebracht. Nähere Informatio-nen entnehmen Sie bitte unserer Montageanleitung oder dem BRUXSAFOL Verlegevideo (https://youtu.be/ZfZikUvrtlQ). Bitte be-achten Sie außerdem unsere Pflegeanleitung. Infos zu Lagerung und Handhabung von Folienrollen finden Sie auf der letzten Seite.
Besondere Hinweise bei Außenfolien
Zur Montage von Außenfolien sollten folgende Witterungsbedingun-gen gegeben sein:
| • | � Positive Außentemperaturen durchgängig > 8° C |
| • | � Weitgehende Windstille |
| • | � Niederschlagsfreiheit |
| • | � Frostfreie Nächte |
Bei außen verlegten Folien müssen alle Kanten mit einem speziellen Silikon oder Kantenlack versiegelt werden.
Große Glasmaße und Folienansatz
Die Folien werden in bestimmten Breiten angeboten. In der Regel bis zu 152 cm, einige Folientypen auch in 183 cm Breite. Übersteigen die Glasmaße in Länge und Breite dieses Folienmaß, muss das Material mit Ansatz verlegt werden. Bei Ansatzfolien, insbesondere bei metal-lisierten Folien kann es bedingt durch die Lichtbrechung optisch zu Farbunterschieden kommen.
Diese sind physikalisch bedingt und berechtigen nicht zur Reklama-tion. Dieser Effekt kann bei einigen Materialien durch das Drehen der anzusetzenden Bahn (stürzen um 180°) weitestgehend vermieden werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Info-blatt „Stoßverlegung von Folie“.
Sichtbare Folienkante & Glashalteleisten
Aus montagetechnischen Gründen werden die Folien mit einem
Abstand von ca. 1 – 2 mm zum Rand bzw. der Dichtung der Vergla-sung verlegt. Dieser Spalt ist notwendig, um das Ablaufen des Mon-tagewassers zu ermöglichen. Er kann optional danach mit speziellem Silikon versiegelt werden. Sollten die Glashalteleisten abnehmbar sein, können die Folienbahnen bis unterhalb der Leisten verlegt wer-den. Mit dieser Ausführung entsteht keine sichtbare Folienkante nach der Montage.
Randanbindung bei Sicherheitsfolien:
Um den Maßgaben der Normen möglichst weitgehend zu entspre-chen, sollten die Folien an den Rand der Verglasung angebunden werden. Die weitestgehend mögliche Annäherung an die Bedingun-gen der Norm wird erzielt, wenn die Folien bis unterhalb der Glashal-teleisten (GHL) montiert werden. Sollten die GHL nicht entfernt wer-den können, kann die Randanbindung ebenfalls mit einem speziellen Silikon vorgenommen werden. Da es sich in diesem Fall nicht nur um eine Kantenversiegelung, sondern um eine möglichst gute Randan-bindung handelt, ist eine deutlich breitere Silikonnaht nötig.
Beschichtung auf speziellen Untergründen
Das Klebesystem unserer Materialien ist ausschließlich für die Ver-wendung auf planen Glasflächen konzipiert. Auf Kunststoffflächen oder anderen Untergründen kann keine optimale Haftung erreicht werden. Außerdem kann es zur Bildung von Blasen sowie Ablösungen durch die unterschiedlichen Ausdehnungen der Materialien kom-men. Weiterhin können die Folien später nicht rückstandsfrei entfernt werden.
Auf strukturierten Untergründen ist eine Montage nicht empfohlen.
Es empfiehlt sich in diesem Fall eine Probebeschichtung durchzufüh-ren. Leicht gewellte Glasflächen lassen sich häufig mit einer Foliendi-cke bis ca. 100 µm noch gut bekleben.
Kunststoffscheiben welche keinen nennenswerten Temperatur-schwankungen ausgesetzt sind, lassen sich erfahrungsgemäß eben-falls mit guten Ergebnissen beschichten. Eine absolut rückstandsfreie Entfernung ist allerdings unwahrscheinlich. Generell empfiehlt sich auch hier vorab immer eine Probebeschichtung.
Wasserblasen Auch bei sorgfältigster Ausführung der Arbeiten kann es zur Entste-hung von Wasserblasen oder einem leicht nebligen bzw. milchig wir-kendem Aussehen der Folie kommen. Diese Erscheinungen können verstärkt im Randbereich, in Ecken oder an schwer zugänglichen Stel-len auftreten. Es handelt sich um eine für selbstklebende Folien typi-sche, zeitweise optische Beeinträchtigung, welche auf das im Kleber enthaltene Restwasser zurückzuführen ist. Im Laufe der Zeit bilden sich diese Erscheinungen restlos zurück, da das überschüssige Rest-wasser durch die Folie nach außen diffundiert. Die Geschwindigkeit dieses Vorgangs ist von der Dicke und dem Aufbau der Folie sowie dem Grad der Metallisierung des Materials abhängig.
Mehrfach laminierte Folien oder Produkte mit hohem Metallanteil, haben einen höheren Diffusionswiderstand. In Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und der Größe der Blasen, kann sich dieser Vorgang über einige Wochen hinziehen.
Einschlüsse Die Montage vor Ort entspricht keinem industriellen Fertigungsstan-dard, Einschlüsse von Partikeln (Staub etc.) können nicht gänzlich vermieden werden. Grundsätzlich gilt: Einschlüsse sollten aus einer Entfernung von mindestens 2 m bei einem Betrachtungswinkel von 90 Grad zur Glasfläche und Beurteilung der Durchsicht nicht mehr er-kannt werden können.
1/5 https://youtu.be/ZfZikUvrtlQ https://bruxsafol.de/download/Pflegeanleitung-FGF.pdf
BRUXSAFOL Folien GmbH Thüringenstraße 2 97762 Hammelburg Tel. +49 97 32 / 78 73 - 0 info@bruxsafol.de www.bruxsafol.de
Technische Hinweise Lebenserwartung Nach unseren bisherigen Erfahrungen kann man ungefähr mit fol-genden Lebenserwartungen (ordnungsgemäße Pflege vorausge-setzt) rechnen:
| Innenfolien: | 15 Jahre und mehr |
| AX+ Außenfolien: | ca. 8 - 15 Jahre (senkrechte Verglasung) |
| AX+ Außenfolien: | ca. 5 - 10 Jahre (schräg liegende Verglasung) |
Hinweis: Die offiziellen Garantieleistungen entnehmen Sie bitte den Datenblättern. Insbesondere bei Außenbeschichtungen können Um-welteinflüsse die Haltbarkeit stark beeinflussen.
Glasbruch Folien absorbieren einen Teil der auftreffenden Sonnenenergie, wo-durch sich Scheiben erwärmen. Gerade an Isolierverglasungen kann es durch die Aufheizung des Scheibenzwischenraums und der dar-aus folgenden Ausdehnung zu thermisch bedingten Spannungen kommen. Unter Umständen (einbaubedingte Belastungen wie an-geschlagene Kanten, falsches Verklotzen etc.) kann es deshalb auch bei relativ hellen Folien zu einem Bruch der Scheibe kommen. Vor der Montage sollte deshalb durch den Verwender eigenverantwortlich geprüft werden, ob die zu verwendende Folie für die zu beschichten-de Verglasung geeignet ist.
Bitte beachten Sie hierzu unseren Leitfaden für Flachglasfolien (www.bruxsafol.de/download/leitfaden-FGF.pdf).
Gläser sollten auch immer ganzflächig mit Folien beschichtet werden.
Teilweise beschichtete Scheiben unterliegen wegen der unterschied-lichen Erwärmung ebenfalls einem erhöhten Glasbruchrisiko.
Prinzipiell sollte bei gleichzeitigem Vorhandensein von Fensterfolien und einem mechanischen Sonnenschutz darauf geachtet werden, dass die bewegliche Sonnenschutzanlage entweder ganz geöffnet oder vollständig geschlossen ist.
Verbleichungsschutz Unsere Folien sind im Bereich 300 – 380 nm hochwirksam, wodurch sie zu einer effektiven Verzögerung von Verbleichungsschäden bei-tragen können. Da sich Farbstoffe aber auch durch den Einfluss an-derer Faktoren (sichtbares Licht, Wärme, Luftfeuchtigkeit, künstliche Beleuchtung etc.) verändern, kann mit einer reinen UV-Schutzfolie generell kein optimaler Schutz vor Ausbleichen erzielt werden. Es gibt jedoch Folien mit nur sehr geringer Tönung, die einen zumindest ver-besserten Ausbleichschutz bieten, als reine UV-Schutzfolien.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem Merkblatt TDW.
Irisieren Bei bestimmten Lichtverhältnissen (z. B. Kunstlicht) können „schil-lernde Muster“ auf Folien beobachtet werden. Am Stärksten ist es wahrzunehmen, wenn es Draußen dunkel und Innen beleuchtet ist.
„Perlmuttschimmern, Ölfilm-Optik oder schillernde Fransen“ auf der Oberfläche einer Folie sind die häufigsten Beschreibungen für diesen Effekt. Dieses Irisieren kann immer dann auftreten, wenn Licht auf sehr dünne Schichten fällt. Dieser Regenbogeneffekt ist auch bei dün-nen Schichten wie Öl auf Wasser, an Pfauenfedern und an Seifenbla-sen zu beobachten. Das Phänomen entsteht durch die Wellennatur des Lichtes und wird als Interferenz bezeichnet.
Allgemeines Die Auswahl und Montage der richtigen Folie ist sehr komplex und setzt einen gut geschulten Verleger voraus. Wir empfehlen die ent-sprechenden BRUXSAFOL-Seminare (www.bruxsafol.de/schulungs-termine/) zu besuchen und nur geeignetes von uns geprüftes Monta-gewerkzeug für die Verlegung zu nutzen.
Die Folien sind bis auf wenige Ausnahmen mit einer kratzbeständigen Oberfläche ausgestattet. Dieser Hardcoat erreicht jedoch nicht die Härte von Glas. Durch mechanische oder chemische Einflüsse kann die Folie zerkratzt, bzw. beschädigt werden. Der Hardcoat widersteht aber den Beanspruchungen einer normalen Reinigung. Die erste Rei-nigung sollte ca. 4 Wochen nach der Montage erfolgen. Die Folie im-mer mit viel Wasser, einem auf Alkohol aufbauenden Fensterreiniger und weichem Fensterleder reinigen. Niemals trocken abreiben.
Bitte beachten Sie unsere Pflegeanleitung.
Die von uns gegebenen Hinweise erfolgen nach bestem Wissen und be-ruhen auf unseren bisherigen Erfahrungen. Sie haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und entheben den Anwender nicht von einer eigen-verantwortlichen Prüfung.
Für detaillierte Informationen kontaktieren Sie uns gerne.
Anwendungstechnische Hinweise 2/5 http://www.bruxsafol.de/download/garantieleistungen-FGF.pdf https://www.bruxsafol.de/download/leitfaden-FGF.pdf https://bruxsafol.de/wp-content/uploads/2017/07/BRUXSAFOL-Infoblatt-de-TDW.pdf https://bruxsafol.de/schulungstermine/ https://bruxsafol.de/download/Pflegeanleitung-FGF.pdf
BRUXSAFOL Folien GmbH Thüringenstraße 2 97762 Hammelburg Tel. +49 97 32 / 78 73 - 0 info@bruxsafol.de www.bruxsafol.de
Montageanleitung
Folienvorbereitung Um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen, sollte die Folie vorab so genau wie möglich auf das Fenstermaß zugeschnitten werden. Sie können dies entweder mit der BRUXSAFOL Folienschneidemaschine (Art.-Nr. T27183) tun oder aber am Fenster bevor die Deckfolie ent-fernt wird.
BRUXSAFOL bietet einen kostenpflichtigen Zuschnittservice an.
Montagewasser vorbereiten Wir empfehlen eine Mischung aus BRUXSAFOL Applikator 2.0 (Art.- Nr. T22001) oder Baby-Shampoo und destilliertem Wasser. Durch den neutralen PH-Wert wird eine optimale Klarheit nach der Austrock-nungszeit erreicht.
Benötigte Werkzeuge Flachglasfolien bedarf fester, stabiler Rakel, wie z.B. dem Standard Handle (T5FG2008) und Blue Max (Art.-Nr. T18035). Die harten Gum-milippen können mehr Körpergewicht direkt auf die druckempfindli-che Oberfläche übertragen und somit ein gleichmäßiges Ausdrücken des Montagewassers bewirken. Sollte die Kante des Rakels beschä-digt sein, bitte sofort ersetzen.
Vorbereitung der Scheibe Die Scheibe und den Rahmen gründlich reinigen und dann das Mon-tagewasser aufsprühen. Sobald die Scheibe und der Rahmen gründ-lich gereinigt und getrocknet sind, können Sie anfangen die Folie zu verlegen. Entfernen Sie die Deckfolie und besprühen Sie den Kleber.
Achten Sie darauf, dass der ganze Kleber gründlich eingesprüht ist;
trockene Stellen erhöhen das Risiko den Kleber zu beschädigen. Sprü-hen Sie nun das Glas nochmals ein. Sobald beide Oberflächen nass sind, positionieren Sie die Folie auf dem Glas.
Erstes Anrakeln Besprühen Sie die Folienoberfläche. Vermeiden Sie trockene Stel-len, so dass das Rakel ohne Probleme über die Folie gleiten kann.
Eventuell müssen Sie das Einsprühen während der Montage wiederholen. Wenn Sie keinen passgenauen Zuschnitt verwen-den, positionieren Sie die Folie soweit möglich an der Oberkan-te bündig. Beginnen Sie in der Mitte der Folie und halten Sie die Folie mit Ihrer freien Hand fest und rakeln Sie die Folie in einem vertikalen Verlauf. Teilen Sie die Folienoberfläche in zwei Hälf-ten auf. Dadurch verschiebt sich die Folie nicht mehr am Fenster
(s. Diagramm 1).
Rakeln der gesamten Scheibe Rakeln Sie die Bahnen 2 bis 5 an. Falls Sie die Folie noch nicht zuge-schnitten haben, schneiden Sie diese jetzt oben genau zu. Nehmen Sie sich Zeit die obere Kante gründlich anzurakeln und zu trocknen.
Dies verhindert, dass überschüssiges Montagewasser und Schmutz zwischen Fenster und Folie nach unten läuft. Fahren Sie fort die Fo-lie auszurakeln wie auf dem Diagramm. Falls Sie die Folie vorab nicht exakt zugeschnitten haben, können Sie sie jetzt an den Seiten und unten trimmen. Besprühen Sie die Seiten und den unteren Rand und rakeln Sie das restliche Montagewasser heraus.
Die korrekte Handhabung der Rakel ist sehr wichtig, um ein profes-sionelles Resultat zu erhalten. Verwenden Sie beide Hände und Ihr Körpergewicht zu Ihrem Vorteil und lehnen Sie sich beim Schieben in das Rakel. Überlappen Sie beim Rakeln jedes Mal die vorhergehenden Bahnen um 50%. Während Sie rakeln, winkeln Sie die Kante des Rakels leicht entgegen der letzten Bahn. Verwenden Sie langsame Züge mit gleichmäßigem Druck über die gesamte Bahn. Die Rakelkante sollte 30 bis 45° zum Glas angewinkelt sein. Der erwünschte Effekt ist, die größtmögliche Menge an Wasser in einem Durchgang auszurakeln.
Kanten Wickeln Sie ein fusselfreies Papier um die Kante eines kleinen Rakels.
Beginnen Sie in einer Ecke des Randes und fahren Sie mit kurzen Zü-gen systematisch um das Fenster. Erneuern Sie das Tuch, wenn es zu-viel Feuchtigkeit in sich aufgenommen hat. Wiederholen Sie diesen Vorgang bis der äußere Rand des Fensters komplett trocken ist.
Endkontrolle Treten Sie einige Schritte zurück und kontrollieren Sie die Folie frontal und von einem Winkel aus. Sie sollten keine großen Wasserblasen er-kennen können. Falls einzelne vorhanden sein sollten, rakeln Sie diese mit einem harten Rakel heraus. Bitte tun Sie dies mit größter Vorsicht, denn das Herausrakeln von Wasser bei bereits angetrocknetem Kle-ber ist der häufigste Grund für Beschädigungen des Klebesystems.
Diese optisch auffälligen Stellen können nicht mehr ausgebessert werden. Am Besten sollten große Wasserblasen in Ruhe gelassen wer-den. In den meisten Fällen werden Sie sich komplett zurückbilden, da das Wasser durch die Folie diffundiert.
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BRUXSAFOL Folien GmbH Thüringenstraße 2 97762 Hammelburg Tel. +49 97 32 / 78 73 - 0 info@bruxsafol.de www.bruxsafol.de
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Randversiegelung �Sämtliche Außenfolien müssen versiegelt werden, um ein Unter-wandern von Flüssigkeit unter die Folie zu vermeiden und die ma-ximale Haltbarkeit zu gewährleisten.
Zum Einsatz kommen darf hierbei unser Kantenversiegelungs-band oder neutralvernetzendes Silikon, welches für die Anwen-dung vom jeweiligen Silikonhersteller freigegeben ist. Sie können ein geeignetes Silikon oder Kantenversiegelungsband in verschie-denen Ausführungen über BRUXSAFOL beziehen.
�Die Randversiegelung sollte erst aufgebracht werden, wenn die Folie am Fenster komplett trocken ist. Normalerweise sollten zwei Stunden zum Trocknen eingeplant werden. Vor dem Aufbringen der Randversiegelung sollte geprüft werden, dass im Randbereich kein Restwasser mehr vorhanden ist.
�Die Folie sollte an der Schnittkante versiegelt und an den Rahmen angebunden werden. Die Silikonfuge sollte groß genug sein damit diese die Folie ca. 1-2 mm überdeckt. Die Anbindung an den Rah-men versichert eine wasserfeste Abdeckung.
Für die Silikon Randanbindung benötigen Sie eine entsprechende Kartuschenspritze.
Benötigte Silkonmenge in Metern Fensterbreite (in Metern)
0,3 0,6 0,9 1,2 1,5 1,8 2,1 2,4 2,7 3,0
Fe ns te rh öh e
(in M et er n)
0,3 1,2 1,8 2,4 3,0 3,6 4,2 4,8 5,4 6,0 6,6 0,6 1,8 2,4 3,0 3,6 4,2 4,8 5,4 6,0 6,6 7,2 0,9 2,4 3,0 3,6 4,2 4,8 5,4 6,0 6,6 7,2 7,8 1,2 3,0 3,6 4,2 4,8 5,4 6,0 6,6 7,2 7,8 8,4 1,5 3,6 4,2 4,8 5,4 6,0 6,6 7,2 7,8 8,4 9,0 1,8 4,2 4,8 5,4 6,0 6,6 7,2 7,8 8,4 9,0 9,6 2,1 4,8 5,4 6,0 6,6 7,2 7,8 8,4 9,0 9,6 10,2 2,4 5,4 6,0 6,6 7,2 7,8 8,4 9,0 9,6 10,2 10,8 2,7 6,0 6,6 7,2 7,8 8,4 9,0 9,6 10,2 10,8 11,4 3,0 6,6 7,2 7,8 8,4 9,0 9,6 10,2 10,8 11,4 12,0
Bitte verwenden Sie diese Tabelle, um die ungefähre Menge von benötigtem Silikon zu ermitteln. Um zu ermitteln, wie viel Silikon benötigt wird, wählen Sie die Höhe und Breite aller zu beschich-tenden Fenster. Wählen Sie die Kittstärke des Silikons, um die be-nötigte Menge zu errechnen. Die benötigte Menge ist abhängig von der Breite bzw. Stärke der Silikonfuge.
Silikonbreite ca. Reichweite (310 ml-Kartusche)
3 mm 30 m
6 mm 10 m / Schrägverglasung
Bitte beachten Sie außerdem unser ausführliches Video zur professionellen Flachglas-Montage:
https://youtu.be/ZfZikUvrtlQ
Schulungsvideo:
FLACHGLAS-MONTAGE
Montageanleitung 4/5 https://youtu.be/ZfZikUvrtlQ
BRUXSAFOL Folien GmbH Thüringenstraße 2 97762 Hammelburg Tel. +49 97 32 / 78 73 - 0 info@bruxsafol.de www.bruxsafol.de
Lagerung & Handhabung von Fensterfolien
Generelle Informationen Fensterfolien sind zwar ein sehr robustes Produkt, sie können aber leicht durch unsachgemäße Handhabung oder Lagerung beschädigt werden. Folgende Informationen helfen Ihnen bei der Handhabung und Lagerung Ihrer Folienrollen. Das Befolgen dieser Informationen stellt sicher, dass Sie das Beste von der Folie bekommen, die Sie gekauft haben.
Lagerung Die Folien sollten in trockener und kontrollierter Umgebung gelagert werden. Die Temperatur sollte 35° C nicht überschreiten, noch unter 10° C fallen. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht über 60% liegen. Die Folie sollte immer in der Originalverpackung gelagert werden. Die Endstücke sollten fest auf den Kern aufgesetzt sein. Die Anschnittkante der Folie muss auf der Rolle fixiert sein, um ein Abwickeln im Karton zu verhindern.
Wenn möglich, stecken Sie die Folie zurück in die Plastikhülle, die ursprünglich mit der Rolle geliefert wurde.
Die Kartons sollten horizontal und niemals vertikal gelagert werden.
Geschlossene Kartons mit gleicher Länge können gestapelt werden, solange die Endstücke sicher am Kern befestigt sind. Bitte nicht mehr als 10 Kartons gleicher Länge aufeinander stapeln. Kleine Rollen (0,51 m / 0,76 m / 1,22 m) sollten nicht auf große Rollen gestapelt werden. Unter Berücksichtigung der o.g. Vorgaben kann die Folie bis zu 2 Jahren gelagert werden.
Handhabung Beim Umgang mit Folien oder beim Schneiden mit dem Messer, empfehlen wir die Verwendung einer Schutzbrille und schnittfester Handschuhe um Verletzungen zu vermeiden.
Fassen Sie die Rolle soweit es möglich ist, immer am Folienkern an.
Die äußere Handhabung der Folie kann Abdrücke auf der Folie hin-terlassen, die möglicherweise beim Rakeln nicht verschwinden.
Beim Abrollen der Folie ist immer Vorsicht geboten, um Faltenbil-dung oder Knicke zu vermeiden. Sollte die Folie Knicke aufweisen, ist diese unbrauchbar und sollte entsorgt werden.
Sollte es notwendig sein, bereits abgeschnittene Folie aufzube-wahren, ist es am besten, sie wieder auf einen Kern zu wickeln, der mindestens den gleichen Durchmesser hat oder größer ist als der, auf dem die Folie geliefert wurde.
Wenn das nicht möglich ist, rollen Sie die Folie ohne Kern auf einen Durchmesser der gleichgroß oder größer ist, als der Kerndurchmes-ser, auf dem sie geliefert wurde. Die Deckfolie sollte immer auf der Seite liegen, wie auf dem gelieferten Kern.
Wenn die Deckfolie bei Erhalt nach innen gewickelt war, wickeln Sie die Deckfolie auch zur Lagerung nach innen. Wenn die Deckfolie au-ßen gewickelt war, wickeln Sie die Deckfolie zur weiteren Lagerung auch wieder nach außen. Die Folienrollen müssen unbedingt auf entsprechenden Durchmesser gewickelt werden, um Ablösungen der Deckfolie (Tunneling) zu vermeiden.
Zusammenfassung Wenn Sie den o.g. einfachen Anweisungen folgen, können Ihre Folienrollen oder Anschnitte auch über längere Zeit gelagert wer-den.
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Montageanleitung_anker
| Montageanleitung: |
| Pflegeanleitung: |
| Verlegevideo: |
| Stossverlegung: |
| Schaltfläche 13: |
| Garantieleistungen: |
| Leitfaden-FGF: |
| TdW1: |
| Schulungstermine: |
| Schaltfläche 12: |
| Schaltfläche 11: |
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